Donnerstag, 15. September 2011

Endlich, Paprikazeit!!! LECKAAAAA

Das ganze Jahr freuen wir uns wenn das Obst und  Gemüse reift. Immer wieder gehen wir in unseren kleinen Gemüsegarten und freuen uns wenn es anfängt zu blühen und die ersten Früchte zu sehen sind. Dieses Jahr meinte es gut mit uns. Tomaten, Gurken, Bohnen und PAPRIKA wuchsen und gedeihten. 

Scharfe Momente werden Luftgetrocknet, die kleinen roten haben es ganz besonders in sich
Unsere ersten Peperoni und kleine Paprika die es in sich haben. Nach dem Trocknen werden sie entweder gemahlen oder in verschiedene Speisen, wie z. B. in Pörkelt, mit rein gekocht.

Meine Lieblingspaprika ist die 

TOMATENPAPRIKA
Die Farbe ist ein Traum. Sie ist sehr fleischig, saftig und schmackhaft.

Diese Paprika nehme ich gerne um Ajvar zu machen. Da ich mehrmals nach dem Rezept gefragt wurde stelle ich es hier gerne ein.

Zutaten für zwei Gläser Ajvar:

2 kg                                                   Tomatenpaprika
1 ganze Knolle                                    Knoblauch
Kräuter nach Saison. Ich nehme gerne Basilikum und Oregano
Salz
Olivenöl

Zuerst wird die Paprika natürlich gewaschen, Kerne entfernen und vierteln.
Wen sie haben, Grill oder Backofen mit Oberhitze, diesen mit 200 Grad vorheizen.
Die geviertelten Paprikastücke auf den Grillgitter mit der Seite nach oben legen.

So in den vorgeheizten Grill ganz oben rein schieben
Die Paprika bleibt solange unter dem Grill bis die Haut sich dunkel verfärbt und anschliessend gleich in kaltes Wasser geben. So läßt sich die Haut ganz einfach ablösen. 

Wer keinen Backofen mit Grillfunktion hat kann es auch in einer Pfanne machen. Das geht so: Pfanne vorheizen. Wichtig !!OHNE FETT ODER ÖL!! die Paprikastücke mit der Hautseite auf die heisse Fläche legen und den Deckel auf die Pfanne geben. Auch hier wenn die Haut sich dunkel verfärbt in heisse Wasser geben und die Haut ablösen.

Hier kann man dann nach dem Ablösen die Paprikastücke einfach in Olivenöl einlegen und sie bei Bedarf herausnehmen. Achtung: !Darauf achten dass das Öl die Paprikastücke komplett verdeckt!!

Aber wir wollen ja Ajvar machen. Weiter gehts mit dem Rezept

Oreganoblüten, die übrig beim Kochen übrig geblieben sind.
Die Knoblauch häuten und die Kräuter waschen und soweit es geht trocknen. Jetzt wird sicher jeder Küchenchef die Krise bekommen, denn ich werfe alles in eine Schüssel und püriere alles zusammen zu einer Masse und schmecke es anschliessend mit Salz ab.
Für meinem Mann der es etwas schärfer mag nehme ich einen Teil der Paprikamasse weg und mixe noch eine pürierte rote runde Peperoni unter. Jetzt gebe ich noch ca. 2 Essl. Olivenöl darunter und fülle es in Gläser ab. Damit kein Schimmel entsteht fülle ich oben auf die Ajvar-Paprikamasse etwas Olivenöl und fertig ist das ganze Wunder.

Mein Ergebnis............hhmmmmmmmmmmmm leckaaa,
Da es so schön war habe ich noch die schönen länglichen Paprika zu einem tollen Mittagessen verarbeitet:

Die Zipfelmützenbrigade wanderte in den Topf und
erfreuten unseren Magen als gefüllte Paprikaschoten.
Hier noch eine kleine Paprikakunde. Wer an Ungarn denkt denkt automatisch auch an Paprika. Wir wohnen in der wunderschönen Puszta, mitten im Paprikagebiet. Überall sieht man grosse Felder und viele Gewächshäuser mit Paprika, die mehrmals im Jahr geerntet werden. Natürlich haben die Ungarn noch viele andere und tolle Rezepte mit der Paprika. Oft wird sie mit Kraut gefüllt und wie Essiggurken eingelegt. Oder einfach ohne Füllung in grosse Gläser eingekocht. Sie wird getrocknet und zum bekannten ungarischen  Paprika gemahlen.

Wer noch mehr über die ungarische Paprika erfahren will, ich habe hier einen schönen Link gefunden:

Ich hätte nie gedacht das ich selbst mal soviel über Paprika schreiben würde, aber wer hier lebt und sie gerne isst, kommt einfach nicht daran vorbei sich ein wenig damit zu befassen.

Ich wünsche gutes Gelingen beim Ausprobieren des oberen Rezeptes. Über ein kleines Feedback von ihnen würde ich mich sehr freuen.