Sonntag, 14. Juni 2015

Das Rehkitz Lenchen braucht Hilfe



Leider ist Lenchen, das Rehkitz, freundlichen Kindern die helfen wollten zum Opfer gefallen. Sie haben das Rehkitz, im Feld gefunden und nicht gewusst das sie es liegen lassen müssen, da die Rehmutter es nach einer Zeit wieder holt. Leider haben sie es mit nach Hause genommen und so nimmt die Rehmutter das Kleine nicht mehr an.

Eine gute Bekannte hat die Kleine dann aufgenommen und den Jagdaufseher unserer Gegend verständigt. Mit Genehmigung und Absprache des Jagdaufsehers darf Lenchen nun bei meiner Bekannten bleiben. Lenchen ist ungefähr 6 Tage alt und nimmt die Flasche gut an wird immer zutraulicher und hat sich mit Nora dem Familienhund des Hauses sehr gut angefreundet.

Nun zur Hilfe:
Meine Bekannte hat einen grossen Hof mit vielen Tieren unter anderem auch Ziegen und Schafe. Doch da kann Lenchen nicht bleiben da sie von Ziegen und Schafen nicht anerkannt wird. Damit sie zur Aufzucht auf dem Grundstück bleibt, denn alleine im Wald oder auf dem Feld wäre sie verloren, muss schnell ein Außengeheges gemacht werden. Hierfür fehlt das Material und das nötige Geld dafür.

Es wäre schön wenn  ein eigener Bereich und ein Unterstand, der in der Nähe der anderen Tiere, für Lenchen entstehen könnte.  

Wer hat in dem 30 km Umkreis von Csengele/Kiskunmajsa/Kistelek Baumaterial, sprich Zaun, Draht, Pfähle, Bretter übrig und kann es für Lenchen spenden. Abholung wäre möglich.

Kontaktdaten: pusztabaer.60@gmx.de










Montag, 25. Mai 2015

Unwettermonat Mai 2015

Der Monat Mai fing mit einem schrecklichen Unwetter in unserer Gegend, Kominitat Csongrad, an. 

Ich stand noch kurz nach 20 Uhr draussen und beobachtete den Himmel. Es blitzte fast ohne Unterbrechung. Kein Donner war zu hören. Es war unheimlich still.






Noch ahnten wir nicht was da auf uns zu kam. Als der Wind anfing gingen wir ins Haus. Das war keine Sekunde zu spät, denn es dauerte nicht lange da stürmte es schon sehr schrecklich. Fast zeitgleich hagelte es. Die Hagelkörner waren so gross das sie sich anhörten wie Maschinengewehrkugeln die an unseren Rollos abprallten. An einigen Stellen sind sogar Löcher im Rollo.Wir wussten erst gar nicht was uns da heimsuchte, einige Tage später haben wir erfahren das es ein Tornado gewesen sein muss.

Als der Sturm und der Regen nach ließ, ging ich raus und wollte den Strom, er während des Sturms ausging,  am Hauptsicherungskasten einschalten. Ich glaubte erst meinen Augen nicht was ich da sah.

Ich lasse die Bilder sprechen die ich am nächsten Tag gemacht habe:











Das sah schlimm aus, am Haupthaus fehlten zum Glück nur einige Ziegel, die wir schnell auswechseln konnten. der schöne grosse Walnussbaum vorm Haus ist auf ein Nebengebäude gefallen. Auch hier waren die Schäden ausser ein paar Ziegel minimal. Die Sommerküche hatte es dagegen schlimmer erwischt. Es fehlte eine Ecke vom Haus und Dach, da hier die Stromleitung angeschlossen ist. Dieser Anschluss war komplett herausgerissen. Der Verteilerstrommast der auf unserem Grundstück stand war umgefallen, sowie auch zwei riesige Bäume die am anderen Grundstückende standen. Der Schock saß tief, natürlich hatten wir auch keinen Strom dadurch. Zum Glück haben wir Brunnenwasser das wir nutzen konnten. Am dritten Tag ohne Strom, hat uns ein lieber Bekannter der inzwischen schon wieder Strom hatte ein Stromagreggat geliehen, so dass wir den Kühlschrank und die Gefriertruhe anmachen konnten.

Aber hatten neben all dem Unglück, doch noch Glück, den in unserer Gegend gab es einige Häuser und Tanyas die es noch viel schlimmer getroffen hatten. Hier ein paar Bilder:








Die fleissigen Helfer der Feuerwehr, Katastrophendienstes arbeiteten Tag und Nacht. Dafür danken wir allen sehr, denn so wie es aussah dachten wir dass die Aufräumarbeiten und Reperaturen sehr lange dauern werden. Aber schon nach vier Tagen erreichten sie auch unsere Tanya, in kurzer Zeit haben sie den Strommast erneuert und die Leitungen bis zu unserem Haus wieder gelegt.








Inzwischen haben auch wir den Schaden an der Sommerküche repariert, der Walnussbaum ist klein geschnitten und all die grossen und kleinen Äste sind vom Rasen entfernt. Einige Arbeiten sind noch zu machen, aber wir sind froh das wir doch noch mit einem blauen Auge davon gekommen sind.

Inzwischen haben wir noch einige Gewitter gehabt, aber ehrlich jedesmal wenn Unwetter gemeldet ist schaue ich besorgt zum Himmel, ich hoffe das wir so etwas nicht noch einmal erleben müssen.
 

Donnerstag, 1. Januar 2015

Wir wünschen Allen ein frohes neues Jahr


Für das neue Jahr wünsche ich dir soviel,
wie der Regen Tropfen hat,
soviel Liebe wie die Sonne Strahlen hat
und soviel Gutes wie der Regenbogen Farben hat!
(Autor unbekannt)