Dienstag, 8. Februar 2011

Die Puszta

Die Puszta

Viel haben wir noch nicht gesehen von der Puszta. Unser Wohnort liegt in der südlichen Tiefebene, zwischen Kecskemet und Szeged.   In unserer Gegend gibt es noch sehr viele Ländereien. Hier wird bevorzugt Paprika angebaut. Wenn ein gutes Jahr ist können die Bauern bis zu dreimal im Jahr ernten. Es gibt aber auch sehr viel Obstplantagen von Kirschen, Aprikosen, Pfirische und Pflaumen.  Im Frühjahr ist es wunderschön wenn man an den vielen blühenden Obstplantagen entlang fährt.

Pfirischblüte



Pfirisischplantage
Typisch für die Puszta ist auch der Ziehbrunnen, der heute auch noch weitgehends funktionstüchtig ist. Die heutige zum großem Teil kultivierte Puszta glich früher eher einer Steppe, die nur zur Viehhaltung genutzt wurde. Der Boden ist meist sandig, hat aber einen hohen Wasserspiegel und dies ermöglichte den Bau des typischen ungarischen Ziehbrunnens.


Nicht weit von uns kann man den Hortobágy Nationalpark besichtigen.  Es ist das Größte und bekannteste mitteleuropäische Steppengebiet in denen 90% der einheimischen Vogelarten vorkommen.  Auch seltene und streng geschütze Tierarten wie Kormorane,  Kraniche, Seeadler und vieles mehr sind hier zu sehen. Leider haben wir diesen noch nicht besucht, hoffen es aber in diesem Jahr nachholen zu können.

Immer wieder hören wir die Puszta muss doch flach, staubtrocken und langweilig sein. Dies kann ich wirklich bestätigen wie sie an Hand der folgenden Bilder sehen können.



  

Die ist nur ein kleiner Teil was man man über die Puszta berichten kann, daher werde ich dieses Thema immer wieder weiterbearbeiten.