Montag, 25. Mai 2015

Unwettermonat Mai 2015

Der Monat Mai fing mit einem schrecklichen Unwetter in unserer Gegend, Kominitat Csongrad, an. 

Ich stand noch kurz nach 20 Uhr draussen und beobachtete den Himmel. Es blitzte fast ohne Unterbrechung. Kein Donner war zu hören. Es war unheimlich still.






Noch ahnten wir nicht was da auf uns zu kam. Als der Wind anfing gingen wir ins Haus. Das war keine Sekunde zu spät, denn es dauerte nicht lange da stürmte es schon sehr schrecklich. Fast zeitgleich hagelte es. Die Hagelkörner waren so gross das sie sich anhörten wie Maschinengewehrkugeln die an unseren Rollos abprallten. An einigen Stellen sind sogar Löcher im Rollo.Wir wussten erst gar nicht was uns da heimsuchte, einige Tage später haben wir erfahren das es ein Tornado gewesen sein muss.

Als der Sturm und der Regen nach ließ, ging ich raus und wollte den Strom, er während des Sturms ausging,  am Hauptsicherungskasten einschalten. Ich glaubte erst meinen Augen nicht was ich da sah.

Ich lasse die Bilder sprechen die ich am nächsten Tag gemacht habe:











Das sah schlimm aus, am Haupthaus fehlten zum Glück nur einige Ziegel, die wir schnell auswechseln konnten. der schöne grosse Walnussbaum vorm Haus ist auf ein Nebengebäude gefallen. Auch hier waren die Schäden ausser ein paar Ziegel minimal. Die Sommerküche hatte es dagegen schlimmer erwischt. Es fehlte eine Ecke vom Haus und Dach, da hier die Stromleitung angeschlossen ist. Dieser Anschluss war komplett herausgerissen. Der Verteilerstrommast der auf unserem Grundstück stand war umgefallen, sowie auch zwei riesige Bäume die am anderen Grundstückende standen. Der Schock saß tief, natürlich hatten wir auch keinen Strom dadurch. Zum Glück haben wir Brunnenwasser das wir nutzen konnten. Am dritten Tag ohne Strom, hat uns ein lieber Bekannter der inzwischen schon wieder Strom hatte ein Stromagreggat geliehen, so dass wir den Kühlschrank und die Gefriertruhe anmachen konnten.

Aber hatten neben all dem Unglück, doch noch Glück, den in unserer Gegend gab es einige Häuser und Tanyas die es noch viel schlimmer getroffen hatten. Hier ein paar Bilder:








Die fleissigen Helfer der Feuerwehr, Katastrophendienstes arbeiteten Tag und Nacht. Dafür danken wir allen sehr, denn so wie es aussah dachten wir dass die Aufräumarbeiten und Reperaturen sehr lange dauern werden. Aber schon nach vier Tagen erreichten sie auch unsere Tanya, in kurzer Zeit haben sie den Strommast erneuert und die Leitungen bis zu unserem Haus wieder gelegt.








Inzwischen haben auch wir den Schaden an der Sommerküche repariert, der Walnussbaum ist klein geschnitten und all die grossen und kleinen Äste sind vom Rasen entfernt. Einige Arbeiten sind noch zu machen, aber wir sind froh das wir doch noch mit einem blauen Auge davon gekommen sind.

Inzwischen haben wir noch einige Gewitter gehabt, aber ehrlich jedesmal wenn Unwetter gemeldet ist schaue ich besorgt zum Himmel, ich hoffe das wir so etwas nicht noch einmal erleben müssen.