Donnerstag, 28. April 2011

Des Froschkönigs Flucht

Da das Hochwasser bei uns langsam wegsickert, flüchten viele Frösche.vor dem Storch auf unser Grundstück  Es ist erstaunlich wie zutraulich sind sie, so konnte ich ein paar tolle Aufnahmen machen. Ich wusste gar  nicht welchen der Froschkönige ich nun Knutschen sollte.

Duuuu, werd schnell wach....ich glaub die will uns Knutschen

Huch, die kommt näher...werd endlich wach......

Ok, ich glaube wir Flüchten, du links........, ich rechts......
 und weg waren sie :)))

Samstag, 23. April 2011

Äääächz

Da ich mit den Hundis recht gut geübt hatte, dachte ich mir es ist an der Zeit gerade die Jüngeren ein wenig ans Radfahren zu gewöhnen, denn ich habe vor wenn es nicht so heiss ist, immer mal ein paar Runden mit ihnen zu drehen.

Heute war der Tag X.  Rad total verdreckt aus den Stall geholt, notdürftig sauber gemacht, Luft hat mir Helge auf gepumpt und schon ging es los.

Ich war schon gespannt wie sich Skipper machen würde da er dem Rad anfangs recht misstrausich war und als ich erst eine Runde alleine drehte knurrte er wie verrückt, dachte schon das kann was werden.




Zuerst bin ich ein Stück mit ihm hin und her gelaufen, ich war begeistert....


......er machte mit als hätte er das schon immer gemacht. So traute ich mich dann auch ein ganzes Stückchen mit ihm zu fahren. Langsam allerdings, Skipper wollte eigentlich schneller, aber mir war das dann doch ein wenig zu übermütig für den Anfang.
Einmal den Weg hoch und wieder zurück. Toll wir hatten unseren Spaß



Nur das Bremsen............daran müssen wir noch ein wenig Feilen

Unsere Bonsai-Neufis waren natürlich auch unterwegs.
Mit ihnen bin ich fürs erste Mal eine extra Runde gefahren und auch hier war ich erstaunt wie toll sie mit machten.

Bambam hatte ich zuerst im Korb, das gefiel ihm aber nicht sehr lange....


 Pebbles auf Entdeckungstour, hier roch es besonders gut.

  
Welche Richtung vor oder zurück???

Erstaunlich, was für eine Engerie in so einem kleinen Körper steckt!

Aber irgendwann wird auch der Munterste müde


Donnerstag, 21. April 2011

Städtetouren Ungarn

Städtetouren Ungarn

Mitunter machen wir die Städte in unserer Nähe unsicher. Meist sind das kleinere Städte in denen wir Einkaufen, Arztbesuche machen oder einfach mal angehalten haben.

Heute fange ich mit Kiskunhalas an. Bitte hier  Kiskunhalas  anklicken

 

Montag, 18. April 2011

Der Meister und sein Azubi

Bei dem tollem Wetter hat Frauchen den Gartenschlauch endlich wieder aktiviert. Natürlich mussten wir als  richtige Neufis als Erstes untersuchen ob alles seine Richtigkeit hat, denn das Wasser  muss vorschriftsgemäß  und richtig aus dem Schlauch in den Garten fließen.  Bambam haben wir auch gleich angelernt, doch wir glauben er eignet sich noch nicht so zu Gartenschlauchtester, ja,  ja, die Jugend..........:).

Skipper der Lehrmeister und Bambam der brave Azubi?

Das soll ich jetzt lernen???


Kann ja mal schauen, geheuer ist mir das aber nicht!!


Ist doch einfach, schau so geht das!!

Damit Frauchen nix merkt, 
graben wir dann ein großes Loch damit sich das Wasser dort sammelt.

OKaaaay, so geht dassssss!!!


Hääää und das alles mit so einem kleinen Schlauch??
Die Arbeit mach ich mir damit nicht, ich mache es gleich mit einem richtigen Rohr.


So Frauchen und jeeeeeeeeetzt:
WASSER MARSCH

Samstag, 2. April 2011

So kommt man ungewollt zu einem wunderschönen Spaziergang

Das war heute wiedermal richtig typisch ungarisch. Heute Morgen sollte mein Mann zur Blutuntersuchung für seine Diabetis in Kistelek im Ärztehaus sein. Bisher wurde zweimal Blut abgenommen und nach 2 Stunden war man fertig. So sind wir heute Morgen auch frohes Mutes los und planten schon mal was wir dann zu Hause als nächstes machen. Das sollte man nieeeemals nie nicht tun.

Erst war alles wie immer, aber dann sollte er nochmal um 12 Uhr zur erneuten Blutanbnahme kommen. So was jetzt, nach Hause fahren ist nicht, bis wir da sind können wir wieder umdrehen. Kaffee hatten wir schon genug getrunken und Kistelek kennen wir auch schon.

Also fuhren wir einfach mal der Nase nach aus dem Ort heraus und hielten irgendwo bei Opusztaser an. Bambam hatten wir dabei, der sich wie irre freute das wir spazieren gingen.




Unterwegs kamen wir an einem gefällten Baumstamm, der sehr urig aussah, vorbei.


Kleiner Mann ganz gross


Meister Adebar erklärt Madam Taube dass das jetzt wieder sein Nest ist, denn er ist endlich von seiner weiten Reise zurück.

Wir hatten wunderschönes Wetter

Die Blüten der Bäume und Sträucher kommen endlich durch


Einmal die Ohren nach oben geschmissen und dann flitzte.....

......unser Grosser wie ein Wilder den Weg auf und ab, ich glaube er ist ihn 10 x gerannt während wir wie die Schnecken den Weg einmal gelaufen sind.

Ja und was soll ich sagen, dann sind wir auch noch zu spät zum letzten Blutabnahmetermin gekommen, so schön war es. Aber sie hatten noch nicht zu und so hat alles dann doch noch geklappt.

Samstag, 19. März 2011

Wenn mal einmal krank wird........

......hat man als wenig ungarisch sprechender natürlich mehr Angst  wie normal. So ist es mir vor einem Monat ergangen. Ich möchte hier mein Krankheitsabenteuer erzählen, dass durchaus positiv war, ohne aber Mitleid zu erregen, dafür besteht kein Grund.

Schon eine ganze Weile ging es mir nicht gut. Ich wusste nicht genau was eigentlich mit mir los ist. Mein Hausarzt der immer ein offenens Ohr für mich hat, hat mich zu mehreren Untersuchungen geschickt wobei aber nichts Greifbares heraus kam. 

Genau zu dieser Zeit musste ich auch zum Lungenfacharzt, da ich seit Jahren durch eine Kreuzallergie Asthma habe und diese einmal im Jahr kontrolliert werden muss. Ein paar Tage vorher bekam ich einen starken Asthmaanfall. musste den Notarzt holen der auch schnell da war. Nach 2 Stunden konnte ich wieder atmen und mit den Medikamente die ich vom Hausarzt bekam ging es aufwärts. Leider hat mein Lungenfacharzt die ganze Medikation zwei Tage später umgestellt und dass bekam mir gar nicht gut. 

Drei Tage später musste ich mit dem Notarztwagen nach Szeged gebracht werden. Hier wurde ich sofort untersucht und mit Sauerstoff versorgt. Mein Glück war das eine junge Ärztin Deutsch sprach, so nahm sie mir die Angst. Sie erklärt mir alle Vorgänge und dass ich in einer Lungenfachklinik nach Deszk gebracht werden muss.
Spät abends kam ich, wieder mit dem Notarztwagen, in Deszk an. Auch hier wurde ich gleich gründlich untersucht, mit etlichen Medikamenten; Tropf und Sauerstoff versorgt. Hier sprach zwar keiner Deutsch, aber Englisch. Mit viel Ruhe und Geduld erklärte mir die Ärztin was genau mit mir los war und welche Behandlung sie vorgesehen hat.

Da man in Ungarn eigentlich immer Besteck, WC-Papier, Tasse und Glas mitbringen soll. War ich anfangs sehr besorgt da ich ja von jetzt auf gleich in Krankenhaus gebracht wurde und natürlich nichts dabei hatte. Mein Sorge war aber unbegründet. Bis mir mein Mann etwas bringen konnte, hatte ich vom Krankenhaus alles bekommen was für den Anfang nötig war.

Dieses Krankenhaus behandelt alle Lungenerkrankungen. Es ist in einem wunderschönen Haus untergebracht, das von aussen so gar kein "Krankenhausflair" hat. Eine große Parkanlange, mit einem kleinen See ,umzäumt das Gelände. Im Eingang steht ein Internet-Terminal, das ich aber leider erst in den letzten Tagen entdeckt hatte.

Ich hatte mich recht wohl gefühlt, trotzdem ist mir aber mein zu Hause lieber.


Wer in Ungarn lebt und sich für solche Dinge auch interessiert hier ist der Link zum Krankenhaus:

Unwettermonat Mai 2015

Der Monat Mai fing mit einem schrecklichen Unwetter in unserer Gegend, Kominitat Csongrad, an.  Ich stand noch kurz nach 20 Uhr drausse...